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| Artikelbeschreibung |
Dieser Riesling des Gräfenbergs ist geprägt von enormer Mineralität und Komplexität bei gleichzeitiger Finesse und Eleganz. Fülle, Konzentration und eine beeindruckende Länge zeichnen ihn aus. Die Balance zwischen diesen Komponenten ist die Stärke des Rieslings und zeigt seine Ausnahmestellung. Zur Weinbergslage: Ende des 12. Jahrhunderts wird die Lage noch "mons Rhingravi" (Berg des Rheingrafen) genannt. 1258 und 1259 taucht erstmals der Name "Grevenberg" auf. Der Gräfenberg ist eine der Höhen-Spitzenlagen des Rheingaues und ein Ausläufer des Taunusgebirges, mit Hang- und Steilparzellen bis zu 60% Steigung. Die Exposition ist südwestlich. Eine wichtige kleinklimatische Eigenschaft der Lage ist die sehr gute Durchlüftung der Anlagen, was eine lange Hängezeit und entsprechende Fruchtausbildung der Trauben ermöglicht. Die steinig-grusigen Böden des Gräfenberges bestehen aus Phylliten, sind mittel- und tiefgründig und enthalten Lößlehmbeimengen. Diese Bodenstruktur ermöglicht ein entsprechend tiefes Wurzelwerk der Reben und eine gute Wasserversorgung durch wasserhaltende Schichten. Die Rieslinge des Gräfenberges sind von ihrer Mineralität und Komplexität bei gleichzeitiger Finesse und Eleganz geprägt.
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