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| Artikelbeschreibung |
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Interessante Nase nach frischen Kräutern und gelben Steinobst; intensive Noten von Quitten und Mirabellen; eine schöne Saftigkeit riechbar; Mineralität kommt aus dem Hintergrund; am Gaumen überraschend ausgewogen und aromatisch; spielerische Leichtigkeit; eleganter und animierender Nachhall
Der alte Weinort Rauenthal wurde bereits im Jahre 1293 urkundlich im Erbacher Zinsregister erwähnt. Die ersten Weinbergslagen sind gar schon seit 1211 bekannt. Das Dorf und die Weinberge liegen am Südhang des Taunusgebirges. Der Name „Rauenthaler Baiken“ leitet sich von ahd. bougen=biegen her und beschreibt die Lage in der Beuge des Rauenthaler Berges zum Sulzbach hin. Die Eberbacher Abtei besaß zwar auch im Mittelalter in Rauenthal Grundeigentum, doch ist die Entstehung des Rauenthaler Staatsweingutes auf Ankauf aus privater Hand zurückzuführen. Im ausgehenden 19. Jahrhundert erlangen die Rauenthaler Weine Weltruf. Für die königlich-preußische Dominialverwaltung ein guter Grund, mit dem Erlös des Verkaufes des Wiesbadener Neroberges das Wilhelmy’sche Weingut in Rauenthal zu erwerben.
Der Baiken ist geprägt von mittel- und tiefgründigen Phyllitböden.Mit den Staatsweingütern Kloster Eberbach betreibt das Land Hessen das größte Weingut Deutschlands. Sechs Domainen mit drei Kellereien und insgesamt rund 200 Hektar Weinbaufläche umfasst der Landesbetrieb. Die Güter erstrecken sich von Assmannshausen im Westen des Rheingaus über Rüdesheim, Steinberg, Rauenthal bis Hochheim und die Domaine in Bensheim an der Hessischen Bergstraße. Hauptsitz der Hessischen Staatsweingüter ist die Stadt Eltville im Rheingau. Mit ihrer jahrhundertealten Tradition gehören die Staatsweingüter heute zu den ältesten und renommiertesten Weingütern weltweit!
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