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| Artikelbeschreibung |
Feine, elegante Nase nach Birne, Pfirsich, angedeutet, ein wenig Ananas und Stachelbeeren, noch verhalten. Am Gaumen komplex und von schöner Mineralität, dicht verwobene Fruchtnoten, dominant, guter Abgang mit vielen Nuancen und deutlicher Terroirprägung.
Alle Weine, die als ERSTE GEWÄCHSE bezeichnet werden, wurden nach gleichen terroir‾orientierten, strengen Kriterien erzeugt. Das Symbol für die höchste deutsche Weinkategorie für trockene Weine.
Die Weinlage:
Der Martinsthaler Langenberg, ein großer, nach Südwesten gerichteter Hang an einem langgezogenen Bergrücken. Er reicht vom Ortsrand bis zum Wald hinauf. Dort, am höchsten Punkt, steht jenes markante Weinbergshäuschen, das den Berg schon von weitem unverwechselbar macht.
Die Böden im Westenhang in Dorfnähe sind Verwitterungsböden des Phyllits und werden in östlicher Richtung zunehmend durch einen steigenden Lößanteil überdeckt. Im Südhang, nahe dem Wald hat der Langenberg trotz steilster Hangneigung außergewöhnlich tiefgründige Böden.
Dadurch wachsen hier trotz der Höhe relativ kräftige, körperreiche und sehr würzige Weine mit ausgeprägten Aromen von Pfirsich, Birne, Stachelbeere und exotischen Früchten. Ein Langenberg‾Wein entfaltet sich oft erst nach einigen Jahren und bekommt erst dann seinen vollen Charakter. Er zeigt dann volle Reife und Fülle.
Vorraussetzungen im Weinberg:
Parzellenscharfe Abgrenzung, Weinberge mit 40 bis 60% Hangneigung, Süd u. Süd‾West Lagen, Alter der Rebanlage mehr als 25 Jahre, selektive Handlese, Ertrag bis 50 hl⁄ha, nur organische Düngung, jede zweite Zeile begrünt, Ausdünnen von Trauben, Teilentblätterung in der Traubenzone, Blatt‾ Fruchtverhältnis optimiert, selektive Handlese.
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